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Keys, Alicia – Doesn“t Matter Anything

Der Vater Flugbegleiter aus Jamaika, die Mutter irisch-schottische Musicalsängerin mit italienischen Vorfahren – mehr Multikulti geht kaum. Für Alicia Keys ist dies Grundlage einer steilen Karriere. Die beginnt genau genommen im New Yorker Viertel „Hell’s Kittchen“, also etwa „Küche des Teufels“. Der Name sagt alles. Genau hier muss sich Alicia nach der Trennung der Eltern behaupten. Musik von Steve Wonder und Marvin Gaye hilft dabei. Mit 16 dann der große Schritt: Statt Studium wählt Alicia die Gesangskarriere. Songs in Filmen wie „Men In Black“, „Shaft“ und „Dr. Doolittle 2“ sind erst der Anfang. 2005 dann ihr legendärer Auftritt beim Super Bowl d e m us-amerikanischen Megaereignis. – Alicia Keys, ein Star, der die Höhen und Tiefen des Lebens kennt. Und auch darüber singt. In „Doesn’t Mean Anything“ heißt es:

„Gewöhnlich habe ich davon geträumt, Millionär zu sein, völlig sorgenfrei.
Aber wenn ich meine Träume sehe und sehe, dass du nicht da bist,
weil es vorbei ist – das ist nicht gut.
Ich wäre lieber eine arme Frau, die auf der Straße lebt, nichts zu essen.
Denn ich möchte niemanden haben, wenn ich dafür weinen muss.
Aber es ist vorbei… wenn Du mich verlässt.“

Drastische Bilder, die Alicia für das Ende einer Beziehung bemüht. Dahinter steckt die uralte menschliche Erfahrung: Es ist wichtig jemanden zu haben zum Anlehnen, jemand, der für einen da ist.
Alicia ist hier Vorbild: Seit Jahren engagiert sie sich für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite der Straße leben. Während der Aidskonferenz 2006 im kanadischen Toronto führte sie einen Protestmarsch an – ein Marsch, den Mütter von Aids-Opfer durchführen. Klar, dass Alicia auch bei Live 8 in Philadelphia dabei ist. Auch als die Kinderhilfsorganisation „Keep A Child Alive“ um Spenden bittet, tritt Alicia auf. U2s Bono wird per Satellit zugeschaltet, und beide singen den Peter Gabriel-Klassiker „Don’t Give Up“, „Gib nicht auf!“ Alle Einnahmen bleiben bei den Kinderschützern.

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