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McLean, Don – Castles in the Air

Eine einzige Stunde brauchte Don McLean, um den Text seines Songs “American Pie” zu Papier zu bringen. Das aber nur, weil er die Songidee schon jahrelang in seinem Kopf hatte. Was es sonst noch über den frommen Katholiken mit dem Superhit zu sagen gibt: Die harmony.fm-Kirchenredaktion weiß mehr.

Als Zeitungsjunge jobbte Don McLean, damals, 1959. Die Schlagzeile, dass Buddy Holly, Ritchie Valens und The Big Bopper mit einem Flugzeug tödlich verunglückt waren, schockierte ihn. Zwölf Jahre später wurden aus den drei Musikern „The Son, the father and the holy Ghost“, also Gottvater, Sohn und heiliger Geist. Eines von vielen religiösen Bildern im Song „American Pie“.

Einspielung „American Pie“

Besonders einfühlsam auch McLeans Hommage an den Maler Vincent van Gogh. Über den schrieb er den Song „Vincent“

Einspielung „Vincent“

Was danach kam, riss selbst eingefleischte Fans kaum von den Sitzen. Erst als McLean mit einer Coverversion eines Roy Orbison-Klassikers kam, da fand er wieder zurück in die Erfolgsspur.

Einspielung „Crying“

Dons Version von Since I Don´t Have You, im Original von Art Garfunkel, war ein mittelmäßiger Erfolg. Dafür kam American Pie vor 20 Jahren noch mal in die Charts. Und Madonnas Coverversion dieses Hits spülte vor zehn Jahre noch einmal mächtig Kohle in Dons Kasse. Tröstlich, dass zwischendurch allenfalls mit „Everyday“ mal wieder ein etwas flotteres Werk gelang.

Einspielung „Everyday“

„Ich mag keine Luftschlösser mehr“, sang Don McLean in seinem traurig-romantischen Song „Castles in the Air“. Ein Song über eine zerbrochene Liebe, in dem es heißt: Bewahre mich vor Ärger und Schmerz. Gerade so, wie ein Betender seine Bitte vor Gott trägt. Hier ist Don McLean und „Castles in the Air“.

Einspielung „Castles in the Air“

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