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Collective Soul – Shine

Der Song „Shine“ von Collective Soul ist ein absoluter Powersong der Grunge-Ära. Wenn ich richtig übel gelaunt bin, dann ist dieses Stück wie Medizin. Der Sound schießt direkt in den Körper und malt einem ein breites Grinsen ins Gesicht. Wenn man sich den Text näher anschaut, könnte man meinen, es handelt sich hier

um eine christliche Rockband. Da heißt es zum Beispiel:

„Leg mich auf den Boden,
flieg mich in den Himmel,
zeig mir, wo ich suchen soll.
Sag mir, was ich finden werde.
Was werde ich finden?
Ja, Ja, Ja
Oh, Himmel, lass dein Licht herabscheinen.“

Legt man den Gospelsong „This Little Light of Mine“ daneben, dann lassen sich da schon Parallelen ziehen. Doch die Band wehrt sich bis heute mit Händen und Füßen dagegen. Frontmann Ed Roland sagte dazu:

„Ich erinnere mich, dass ich mit einem Autor gestritten hatte, der sagte: ‚Ihr seid eine christliche Band.‘ Ich sagte: ‚Nein, sind wir nicht.‘ ‚Aber ihr habt das Wort Himmel im Lied.‘ Und ich sagte: „Das haben

Led Zeppelin auch und ich erinnere mich nicht, dass die jemand für ne christliche Band gehalten hat.“ Touché! Gut gekontert.

Wie auch immer. Fakt ist, der Song löst irgendwas in den Zuhörern aus. Liest man unter dem Musikvideo die Kommentare im Netz, dann ist dieses One Hit Wonder ein Kraftspender, der über Generationen weitergegeben wurde. Und ob sie’s hören wollen oder nicht, für mich ist „Shine“ ein musikalisches Gebet, das auf keiner Rockplaylist fehlen sollte. Collective Soul und „Shine“.

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